auernhammer wohlrab architektur

 

responsiveness


in architecture, urban planning, and related fields, the task of education - in german, literally expressed by the term 'task of forming' - actively addresses teachers and students alike. students experience their personal interpretation of this task as shaping their path into architecture, urban planning, and urbanism. however, being able to consciously design something and designing one's own development towards a professional practice is indeed the core of education in creative professions. therefore, educational processes in this field of activity can be neither linear nor predictable. they are also not predeterminable due to the ongoing iteration between the activity of designing and learning to design. it is necessary to be permanently responsive.

 

this educational task shapes a personal way of life beyond professional activity and the everyday perception of public space, and can also promote engagement in and for public space. this can involve a commitment to public mobility spaces and public open spaces, which are dedicated to meeting each other. by this, local and translocal networks can be expanded among those involved. for acting persons, this creates an awareness of their own perspectives on using the public space, whether urban or rural, as a complementary form of knowledge and spatial experience. this additional perspective, which is also fundamentally iterative, will be a helpful instrument for future actors in architecture, urban planning, and urbanism, considering what comes next.



reagibilität


die 'bildungsaufgabe' in der architektur, in der stadtplanung und in verwandten bereichen aktiviert lehrende und lernende gleichermaßen. die persönliche interpretation dieser aufgabe wird von studierenden als die gestaltung ihres eigenen weges hinein in die architektur, die stadtplanung und den urbanismus erfahren. etwas bewusst gestalten zu können, wie auch die hinführung zu einer eigenen berufsperspektive, macht den kern der bildung in gestaltenden berufen jedoch erst aus: studierende sind von beginn an gefordert, auch sich selbst betreffend gestaltbildend zu handeln, wissen aber noch nicht genau, wie es geht, zu gestalten. bildungsprozesse können in diesen tätigkeitsbereichen daher weder linear noch vorhersehbar sein. sie sind auch nicht vorab bestimmbar aufgrund der andauernden iteration zwischen der tätigkeit des gestaltens und dem lernen, etwas zu gestalten. es ist erforderlich, dauerhaft reagibel zu sein.

 

mit dieser bildungsaufgabe gestaltet sich eine persönliche art der lebensführung, die über eine berufliche tätigkeit und die alltagswahrnehmung des öffentlichen raums hinaus auch ein engagement im öffentlichen raum und für den öffentlichen raum mit einschließen kann. dies kann ein engagement für öffentliche mobilitäts- und begegnungsräume betreffen und auch den ausbau von lokalen und translokalen vernetzungen der handelnden darin. für die agierenden personen entsteht dadurch ein bewusstsein über eigene nutzungsperspektiven des städtischen oder ländlich geprägten raums, als eine ergänzende form von wissen und raumerfahrung. diese zusätzliche perspektive, die grundsätzlich ebenfalls iterativ ist, wird für zukünftige akteurinnen und akteure in der architektur, in der stadtplanung und im urbanismus ein hilfreiches instrument für weiteres sein.

wie weiter?

lecture and discussion at the faculty of architecture, university of applied sciences nuremberg

2024